|
Die Hydrolyse, das heisst die Umwandlung von im allgemeinen ungelösten Stoffen in gelöste Stoffe stellt in der kommunalen Schlammbehandlung den begrenzenden Schritt der Faulung dar. Gelingt es, die Hydrolyse durch geeignete Massnahmen (z.B. thermische Desintegration oder Desintegration durch Ultraschall) zu verbessern, dann verlaufen die nachfolgenden Schritte der Faulung wesentlich intensiver. Das Ergebnis ist eine massiv gesteigerte Biogasproduktion, ein im gleichen Mass reduzierter Schlammanfall und ein deutlich stabilerer Faulprozess. |
|
| Im Rahmen der „technischen Faulung“ werden nur 50 % der organischen Schlamminhaltstoffe abgebaut. Der Abbau könnte wesentlich grösser sein, wenn der Aufschluss des Schlammes, die Hydrolyse weitergehend wäre. Die Desintegration des Überschussschlammes ist sehr wirksam und vergrössert den Ausfaulgrad entscheidend. | |
|
Die Vorbehandlung ergibt: • mehr gut anaerob abbaubares Substrat • eine bessere Abbaukinetik Es wird eine Intensivierung der Faulung erzielt. Die Ausfaulung wird in kürzerer Zeit erzielt. Oder anders herum: bei unveränderter Faulzeit findet ein weitergehender Abbau der organischen Feststoffe statt bei entsprechend höherer Faulgasproduktion. |
|
bei Anlagen mit einer Kapazität > 400'000 EW • zur Ertüchtigung bestehender Faulanlagen • zur Verbesserung des Entwässerungsverhaltens • zur Reduzierung der Feststoffmengen Klicken Sie hier und Sie erhalten weitergehende Informationen |