| Kavitation, die beim Pumpen häufig ein Problem darstellt, wird für die Schlammdesintegration gezielt genutzt. | |
| Ultraschall bewirkt eine periodische Kompression und Dehnung des beschallten Schlammes. Bei hoher Schallintensität zerreißt das Wasser während der Phase des Unterdrucks, was zur Bildung von mikroskopisch kleinen Hohlräumen in der Flüssigkeit führt, die sich mit Wasserdampf oder Gas füllen. | |
| In der nachfolgenden Druckphase implodieren die Blasen unter extremen Bedingungen im Mikromaßstab (Kavitation). Dort wird ein Druck von bis zu 500 bar und eine Temperatur von bis zu 5.200 Kelvin erreicht. Durch die implodierenden Gasblasen entstehen enorme Scherkräfte, welche die Wände von Bakterien, Pilzen und anderen Zellen aufreissen. |
|
Der derart vorbehandelte Schlamm wird wesentlich intensiver ausgefault mit der Folge einer höheren Biogasproduktion, einem gesteigerten oTR-Abbau, einer Reduktion der Feststofffracht, einer Verbesserung der Entwässerungseigenschaften und einer Reduzierung der zu entsorgenden Schlammmenge. |
|
| Wichtig ist allerdings, dass die Feststoffkonzentration des zu behandelnden Stromes ausreichend hoch ist, um den Energieaufwand in einem vertretbaren Rahmen zu halten. | |
|
Die Firma Ultrawaves aus Hamburg ist ein Spin-off der Universität Hamburg-Harburg. Ultrawaves ist auf wissenschaftlichem Sektor im Ultraschallbereich weltweit führend. Die Hochleistungsschallgeber werden von der Firma Sonotronic aus Baden-Württemberg hergestellt. Ultrawaves ist auch wirtschaftlich äusserst erfolgreich und hat die Technologie mittlerweile in 25 Länder verlizenziert. Weitere Informationen finden Sie in den Downloads und auf der Website von Ultrawaves. |